Türkei & Georgien per Motorrad 2015 - Technik

Ein Blick auf die technischen Aspekte

Motorräder

Auf zwei Zylindern gen Osten reiten

Es geht wieder los mit dem be­währ­ten, alt­be­kann­ten Ma­te­ri­al. Eine BMW F800GS, eine Trans­Alp und eine Af­ri­ca Twin.

Alle drei sind im Vorfeld gut vor­be­rei­tet. Ver­schleiß­tei­le vor­sorg­lich ge­tauscht. Gro­ße Pro­bleme ste­hen nicht zu er­war­ten und tre­ten auch nicht ein (außer Tram­po­lin-Tru­des BMW-Fe­der­bein).

Die Twin braucht - ver­mut­lich durch K&N-Lufi & ma­rok­ka­ni­schen Staub neu­er­dings et­was Öl. Seit ner Fla­sche 20W-50 PKW-Öl an der ge­or­gisch-tür­ki­schen Gren­ze eis­kalt in den Schlund ist der Ver­brauch bei null und die Kupp­lung ein Fall für kräf­ti­ge Män­ner.

Finalamente haucht das Lenk­kopf­la­ger der BMW das Le­bens­licht kurz vor der Hei­mat aus. Kein Dra­ma.

Allet joot. Mädels, ihr dürft das näch­ste Mal wie­der mit. Hat wie­der Spaß ge­macht mit Euch Schmud­del­pfer­den.
Motorrad wird vor Tour fitgemacht
Motorrad wird vor Tour fitgemacht

Reifenwahl

Altbewährt

Nach entsprechend Erfah­run­gen der letz­ten Jah­re fah­ren wir al­le (wie­der) Hei­de­nau K60 Scout. Für uns schlicht der All­roun­der auf uns'ren dicken Schif­fen für eine solch lan­ge Tour mit un­ter­schied­lich­sten Ge­ge­ben­hei­ten.

Egal, ob trocken oder naß, fest oder weich. Mit ein bißken Bedacht kommt man damit überall lang wo wir evtl. hin- oder durch wollen.
Nach der Tour ist vor der Tour: Das Restprofil aller Reifen ist ausreichend, um nochmal einige tausend Kilometer zu machen.

Da die Heidenaus zum Ende hin weniger langsam abbauen als am Anfang könnte man mit Luftanhalten evtl. noch eine zweite Runde drehen...
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Zusatz-Beleuchtung

Es werde Licht...

Es ist beileibe nicht so, daß die Dop­pel­schein­wer­fer mei­ner Twin nicht aus­rei­chend Leuch­te­män­necken auf die Fahr­bahn ka­ta­pul­tie­ren wür­den. Aber im Fal­le des Fal­les kann ein biß­ken mehr ja we­nig scha­den.

Eine 4XLED Supermini MID LED-Lam­pe ver­sieht ihren auf den er­sten Blick kaum wahr­nehm­ba­ren Dienst auf einem der Sturz­bü­gel.

Das Resultat der klei­nen Lam­pe kann sich wahr­lich se­hen las­sen! Das (war­me) Ab­blend­licht der Dop­pel­schein­wer­fer geht kom­plett im küh­len weiß des LED-Strah­lers un­ter. Die Wahr­nehm­bar­keit von Fahr­bahn­de­tails wird maß­geb­lich ver­bes­sert.

Das Ganze ist je­doch in Dtl. - nicht ohne Grund - nicht le­gal, da die klei­ne Leuchte kein Prüf­zei­chen be­sitzt. Die Blend­wir­kung der klei­nen Lam­pe ist enorm - wes­halb der klei­ne Bea­mer bei mir nur in Kom­bi­na­tion mit dem Fern­licht oder gar nicht ak­ti­vier­bar ist.
4XLED Supermini MID an Africa Twin
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Weiterführende Infos:
- 4XLED

Trampolin-Trude

Ein Fazit

TransAlp ohne Dämpfung am Hinterrad
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Geht nicht gibt's nicht. Totschka! (Punkt!)

Trude ist über tausende Ki­lo­me­ter wei­ter- und auch wie­der heim­ge­wackelt. Ohne Dämp­fung auf der Hin­ter­hand. Lu­xus nien­te. Schön war's si­cher­lich nicht. Aber es hat ge­klappt.

Über georgische Schot­ter- und Schlag­loch­pi­sten. Durch löch­ri­ge bul­ga­ri­sche Stra­ßen drit­ter und vier­ter Ord­nung.

Sie und ihr entsprechend ta­len­tier­ter Fah­rer ha­ben al­les klag­los mit­ge­macht. Ge­lit­ten und ge­nau des­halb viel er­lebt.

Sicher mußten wir einige ex­trem schmackige Strecken aus­spa­ren. Aber der Spaß al­ler­seits muß­te da­run­ter nicht lei­den.

Well done, Ihr beiden.

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