Kaukasus per Motorrad 2012 - Vorbereitungen

Plan, Route, Visa

oder Das Kleingedruckte...

Unser Plan ist recht simpel: Georgien. Nordkaukasus. Abchasien. Oder später konkreter Tushetien samt Arbano-Paß und Omalo, Elbrus und Terskol, Dombay und Abchasien.

Visum
Ein Visum benötigt man auf diesem Trip lediglich für die GUS. In unserem Falle ein Multi-Eintritts-Visum zum zweimaligen Eintritt in russische Gefilde. Einmal Kazbegy (Georgien) - Vladykavkaz (GUS) und einmal Abchasien via Sotschi (GUS). Über die Firma Spomer GmbH in Bad Honnef erhalten wir die Visa problemlos mit gut 4 Wochen Vorlaufzeit für 60 EUR pro Person.

Schwarzes Meer per Schiff
Einer der Mitfahrer möchte nicht nochmal eine weite Anfahrt über die Türkei. Wir schauen folglich nach Alternativen per Schiff über's Schwarze Meer. Eine Anfrage an je eine bulgarische und ukrainische Schiffgesellschaft ergeben, daß Fahrpläne als auch Preise für August erst Ende Juli aufgestellt werden. Und siehe da: Ende Juli sind bei beiden Gesellschaften die Preise plötzlich deutlich höher als noch im März. Weiterhin liegen die Fahrzeiten auf den Frachtschiffen für uns so ungünstig, daß wir uns zu einer Fahrt auf eigener Achse entschließen.
Dokumente
Üblicherweise werden wir an jeder Grenze sowohl einen gültigen Reisepaß als auch den Fahrzeugschein benötigen. Ausnahmen bilden Türkei - hier wird auch die grüne Versicherungskarte verlangt. Und die GUS verlangt natürlich das Visum.

Versicherungen
Im Vorfeld sollte man sicherstellen, daß ALLE zu durchfahrenden Länder mit Ausnahme von Georgien in der grünen Versicherungskarte erfaßt sind. Das gilt speziell für RUS (Russland) und TR (Türkei). Und siehe da - wider Erwarten hatte ich just die Türkei nicht in meiner extra angeforderten Karte und mußte dann an der Grenze für 25 EUR eine Versicherung für die Türkei abschließen. Sonst keine Einreise...

Weiterhin hatten wir alle eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport falls doch mal...

Motorräder

die Technik muß stimmen...

Wartung vor der Fahrt erspart den Ärger unterwegs. Meine AT erhielt eine Komplettzerlegung/-pflege. Zusätzlich an Bord kamen ein neuer Hauptständer, neue Radlager, Lenkerverlegung, ein Wasserrohr als Stativträger, ein Kaoko-Gasfeststeller, ein Schaffell als schnelle Sitzbankverbesserung und ein neuer Satz Heidenau K60 Scout. Vier von fünf Motorrädern wurden mit einer zentralen 70-80L Alukiste als Topcase ausgestattet. Mit verstärktem Boden und Deckel + Ösen on top + 2 Flaschenhalter hinten sind diese Kisten weniger schwer als ein komplettes Koffersystem, lassen sich wesentlich simpler beladen und sind nirgends im Weg. Im Nachhinein sollte sich dies als höchst vorteilhaft herausstellen.
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